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Osterspaziergang
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche … So beginnt der „Osterspaziergang“ von Goethe. Erinnern Sie sich? Dort heißt es dann auch: „… sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden …“ Fühlen Sie sich, als seien Sie auferstanden? Was bedeutet für Sie eigentlich die Auferstehung Jesu?
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In seiner Sitzung am 6. Februar 2012 hat der Gemeindekirchenrat der Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) beschlossen, Frau Frau Khava Amaeva und ihre vier Kinder in die Obhut der Kirchengemeinde zu nehmen. Am ersten Weihnachtstag 2011 reiste sie über Polen kommend illegal in Deutschland ein und wurde in Frankfurt (Oder) von der Bundespolizei aufgegriffen. Die Flüchtlinge kommen aus Tschetschenien und wurden dort mehrfach mit dem Tode bedroht. Der Familienvater ist verschwunden. Khava und ihre älteste Tochter leiden sehr unter Verfolgungsängsten. Khava Amaeva gehört als allein erziehende Mutter, zu den besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen.
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Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche …
So beginnt der „Osterspaziergang“ von Goethe.
Erinnern Sie sich?
Dort heißt es dann auch:
„… sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden  …“

Fühlen Sie sich, als seien Sie auferstanden?
Was bedeutet für Sie eigentlich die Auferstehung Jesu?

Sie ist so schwer vorstellbar und nicht zu beweisen.
Und doch bekennen wir im Glaubensbekenntnis:
„Am dritten Tage auferstanden von den Toten ..“

An der Frage, wie sie denn nun vor sich gegangen ist, die Auferstehung Jesu, kann man sich trefflich streiten, ohne je zu einem eindeutigen Ergebnis zu kommen.
Viel wichtiger für das eigene Leben ist, dass ich mir die Frage stelle:
Wer ist letztendlich der Herr über mein Leben: der Tod oder Gott?
Ist es der Tod, dann muss ich hetzen um alles zu schaffen,  muss ich verzweifeln, wenn etwas nicht gelingt, wenn Krankheit und Tod drohen.
Ist aber Gott der Allmächtige mein Herr, so kann ich getrost bleiben.
Was immer auch geschieht, mein kleines Leben ist aufgehoben bei Gott.
Er kann es vollenden.
Bei ihm hat nicht der Tod das letzte Wort, sondern seine ewige Herrlichkeit.

So kann ich, wie die Menschen in Goethes Osterspaziergang die
Auferstehung feiern und  mir sagen:
Nein, nicht der Tod hat das letzte Wort!
Herr über mein Leben ist der allmächtige Gott
Egal, was mich traurig, verzweifelt, ungeduldig, kleinmütig machen will,
ich weiß, Gott wird mich heraus retten, so wie er Christus auferweckt hat.

„Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo sind nun Deine Schrecken
Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken.
Er verklärt mich in sein Licht. Dies ist meine Zuversicht.“ EG.115

Johanna Kreipe, Pn.i.R.

P. KONEWKA Der Osterspaziergang

Wir benötigen Ihre Hilfe

In seiner Sitzung am 6. Februar 2012 hat der Gemeindekirchenrat der Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) beschlossen, Frau Frau Khava Amaeva und ihre vier Kinder in die Obhut der Kirchengemeinde zu nehmen.

Am ersten Weihnachtstag 2011 reiste sie über Polen kommend illegal in Deutschland ein und wurde in Frankfurt (Oder) von der Bundespolizei aufgegriffen. Die Flüchtlinge kommen aus Tschetschenien und wurden dort mehrfach mit dem Tode bedroht. Der Familienvater ist verschwunden. Khava und ihre älteste Tochter leiden sehr unter Verfolgungsängsten. Khava Amaeva gehört als allein erziehende Mutter, zu den besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen.Der Familienvater ist verschwunden. Khava und ihre älteste Tochter leiden sehr unter Verfolgungsängsten. Khava Amaeva gehört als allein erziehende Mutter, zu den besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen.

Die Bundespolizei hatte den Auftrag, die Familie am 12.1.12 nach Polen abzuschieben, was daran scheiterte, dass die Mutter und Tochter wegen psychischer Probleme im Krankenhaus Eisenhüttenstadt aufgenommen wurden. Khava Amaeva fürchtet sich sehr vor einer Abschiebung nach Polen. Die Anhänger Kadyrovs sind auch in Polen aktiv und bedrohen dort die Flüchtlinge. Zudem sind die Möglichkeiten der weiteren psychiatrischen und psychologischen Behandlung in Polen sehr begrenzt. Gegen den Rücküberstellungsbescheid wurde von der Anwältin Berenice Böhlo Widerspruch eingelegt. Zudem wurde beim BAMF ein Asylantrag sowie vor Gericht ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gestellt.

Der Gemeindekirchenrat war einhellig der Meinung, dass Frau Amaeva bis zur Ausschöpfung aller Rechtsmittel unseren Schutz braucht, um zur Ruhe zu kommen und nicht vorzeitig abgeschoben zu werden. Ich werde gemeinsam mit dem Flüchtlingsberater des Diakonischen Werkes selbst die Betreuung der Familie koordinieren. Für Rückfragen stehe ich gern unter Telefon 0173 4812307 zur Verfügung. Die Bundespolizei ist über den Aufenthalt der Familie in unserer Gemeinde informiert.

 

Nun bedarf es gemeinsamer Anstrengungen, um die Familie mit allem Nötigen zu versorgen, angemessen zu begleiten und ihnen liebevolle Gastfreundschaft angedeihen zu lassen. Dafür benötigen wir Ihre Spende.

Sie können diese persönlich in unserem Gemeindebüro Gertraudenplatz 6 in Frankfurt (Oder) einzahlen oder eine Überweisung mit dem Spendenzweck „Familie Amaev“ tätigen.

 

Kirchliches Verwaltungsamt
Konto 10 77 88 77
BLZ 210 60237 bei EDG

 

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe. Gott segne Sie und schenke, dass die Familie Amaev bald in Sicherheit und Ruhe leben kann.


Katharina Falkenhagen
Pfarrerin Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder)