11.03.2026 0 Kommentare
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
# Familien

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", so hieß unser Familiengottesdienst im Advent im Gemeindehaus Kreuz.

Natürlich hat Jost Truthmann an der Orgel für die richtige Musik gesorgt und uns die Filmmusik des bekannten DEFA-Films vorgespielt. Aber dass die Balletttänzerinnen der Tanzschule Viva Danza dann auch noch so himmlisch und zart für uns getanzt haben, war dann doch eine Überraschung.

Die drei Haselnüsse im Märchenfilm stehen für Glaube, Hoffnung und Liebe. Das Aschenputtel schöpft Mut, hofft auf ein besseres Leben und bekommt schließlich die Liebe geschenkt. Wir haben zwischendurch immer wieder Ausschnitte aus dem Film angesehen. Passend zum Märchen heißt es beim Propheten Jesaja: "Er hat mich gesandt, ein Jahr auszurufen, in dem der Herr Freiheit schenkt. Ich soll einen Tag ansagen, an dem Gott das Unrecht wiedergutmacht. Ich soll alle Trauernden trösten und den Klagenden in Zion Freude bringen. Dann tragen sie einen Kopfschmuck, statt sich Asche aufs Haupt zu streuen. Sie salben sich mit duftenden Ölen, statt Trauergewänder anzulegen. Wo Verzweiflung herrschte, erklingen Loblieder. Ich will mich freuen über den Herrn. Aus vollem Herzen will ich jubeln über meinen Gott. Denn er umgibt mich mit seiner Hilfe wie mit einem Kleid. Er hüllt mich in seine Gerechtigkeit wie in einen Mantel." So haben wir im Advent Gottesdienst gefeiert: mit Leichtigkeit und Freude und dem Glauben daran, dass Gott Wunder schenkt.

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