Über uns
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Leitlinien für den weiterne Gemeindeaufbau  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Predigtreihe zum Abendmahl  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Über uns

Seien Sie herzlich willkommen auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) - Lebus.

Im Vertrauen auf die Zusage des Auferstandenen Jesus Christus: „Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 20) sind wir als von ihm in die Welt Gesandte unterwegs, das Evangelium zu verkünden. Wir tun das als Gemeinde von Schwestern und Brüdern, die sich von Jesus Christus berufen weiß.

Der Ort, an den Gott uns gestellt hat, ist die schöne Oder-Stadt Frankfurt (Oder). Als evangelische Christen machen wir in dieser Stadt mit ca. 60.600 Einwohnern etwa 10 % der Bevölkerung aus. Mit ca.  6.180 evangelischen Christen gestalten wir unser Gemeindeleben nach unserem Motto: „Suchet der Stadt Bestes“(Jeremia 29,7).

Umfang

Die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) - Lebus umfasst das Stadtgebiet von Frankfurt (Oder) und sieben dörfliche Ortsteile und die eigenständige Stadt Lebus. Die Kirchengemeinde hat 12 Kirchen, 7 Gemeinde- bzw. Pfarrhäuser und 4 Kindergärten. Es gibt in unserer Gemeinde sehr viele engagierte Ehrenamtliche. Zur Zeit zählt unsere Statistik etwa 360 Personen, die sich ehrenamtlich im Besuchsdienstkreis, im Posaunenchor, beim Orgelspielen, bei der Offenen Kirche, im Kindergottesdienstkreis, in zahlreichen Ausschüssen und Gremien und an vielen anderen Stellen engagieren.  Daneben beschäftigt unsere Kirchengemeinde ca. 35 Personen im hauptamtlichen Dienst: dazu gehören die Pfarrer, der Kantor, die Katechetinnen, die Küster, die Kindergärtnerinnen und andere.

Leitung

Geleitet wird unsere Kirchengemeinde vom Gemeindekirchenrat (GKR). Zu diesem Gremium gehören 22 Kirchenälteste und 12 Ersatzälteste. Der Gemeindekirchenrat setzt sich aus den Pfarrern der Kirchengemeinde und jeweils aus den Gemeindebezirken gewählten Ältesten zusammen. Er tagt monatlich und fasst über alle Angelegenheiten der Kirchengemeinde Beschlüsse. Geleitet wird der Gemeindekirchenrat vom GKR-Vorsitzenden.  Daneben gibt es einen Geschäftsführungsrat, der zwischen den Sitzungen die Geschäfte führt. Neben dem GKR gibt es vier Ausschüsse, die zu bestimmten Themen inhaltlich arbeiten: Immobilien und Bau, Haushalt und Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und Mission, Kita- und Mitarbeiteraufsicht. Einen Überblick über die Leitungsstruktur erhalten sie hier.


Der Geschäftsführungsrat: Pfarrerin Beatrix Forck, Frau Hannelore Kompa,
                                                 Pfarrerin Gabriele Neumann, Herr Peter Fritsch (v.l.n.r.)

 

Gemeindebezirke

Unsere Kirchengemeinde besteht aus 9 Gemeindebezirken. Jeder Gemeindebezirk hat einen Gemeindebezirksvorstand, der sich um die Belange des Bezirkes kümmert. Zu jedem Gemeindebezirk gehören Kirchen bzw. ein Gemeindehaus. Jeden Sonntag feiert die Gemeinde in allen drei Innenstadtgemeindebezirken Gottesdienst. Die 7 dörflichen Gemeindebezirke haben mindestens einen Gottesdienst im Monat. Die Gemeinde feiert regelmäßig (ca. 6 mal im Jahr) Stadtgottesdienste, zu der sich dann alle an einem Ort treffen. Besondere Höhepunkt sind dabei Kantatengottesdienste oder spezielle Familiengottesdienste.

Leitlinien

Das Motto unserer Kirchengemeinde lautet: Suchet der Stadt Bestes!
 

Wie das umgesetzt werden kann, hat der Gemeindekirchenrat in den „Leitlinien für die Gemeindearbeit“ formuliert.

 

S.S. + M.H.

Leitlinien für den weiterne Gemeindeaufbau

Basis: Beschluss des GKR zu den Leitlinien 2005; Behandlung der 1. Zwischenbilanz am 29.1.2007

Zu Gottesdienste und Veranstaltungen lauten die Leitlinien:

Die Gemeinde bemüht sich um eine zukunftsorientierte Stärkung des Gottesdienstes und  des Gottesdienstbesuches insbesondere durch:

  • Formen, die alle Generationen ansprechen und einbeziehen: z.B. mehr Familiengottesdienste, lebendige Einbeziehung von Kindern, Schülern und Jugendlichen;
  • behutsame Schritte zur Konzentration von Gottesdiensten vor allem über Partnerschaften von Gemeindebezirken (gemeinsame Gottesdienste finden auch „außen“ statt, u. a. bei lokalen Höhepunkten);
  • Positionierung zu einem traditionsbewussten wie auch zukunftsfähigen Leitbild für den Gottesdienst  (einschl. „Türen für Suchende öffnen“);

Angebote und Veranstaltungen der Gemeinde, die vor allem eine Glaubensentscheidung und -vertiefung zum Ziel haben, sind lebensnah und anziehend auszubauen indem

  • Glaubenskurse für Kirchenferne in die Gemeindearbeit fest integriert und entsprechend ausgestattet werden;
  • die Bibel als Wegweisung in den Lebensfragen und als Quelle unserer Kultur (auch außerhalb der Gottesdienste und Glaubenskurse) nahe gebracht wird;
  • zwischenmenschliche Kontakte hergestellt und gepflegt werden (Besuche, Gratulationen, Einladungen, Einbeziehung der Glaubenskursabsolventen usw.);


Zu Kinder und Jugendliche

Kindern und Jugendlichen soll in der Gemeinde eine Heimat gegeben werden durch:

  • Gelegenheit für Kommunikation und Entspannung (einschl. qualitätvoller räumlicher Ausstattung)
  • eigenen Mitwirkungsspielraum (z.B. Gestaltung von Gottesdiensten u.a.m.),
  • spezielle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche auf gemeindlicher sowie städtischer Ebene (z.B. in Schulen)
  • Bemühung um jeden Einzelnen (beginnend bei Taufbriefen)

Kontakte und Zusammenarbeit mit Eltern werden entwickelt und intensiv gepflegt.

Die gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit erfordert:

  • eine Konzeptbasis:  Das gesamte Engagement für die Kinder, Schüler und Jugendliche einschl. der katechetischen Arbeit soll auf konzeptioneller Basis im Einklang mit der gemeindlichen Entwicklung erfolgen.
  • Koordinierung:  Die verschiedenen Angebote und Aktivitäten sind optimal zu koordinieren (Ziel:   Berücksichtigung von Effizienz, Zeitbudget d. Kinder, Kräftehaushalt d. Mitarbeiter, Kosten  u.ä.)
  • Analyse:  Den Ursachen für Desinteresse an Christenlehre, Konfirmandenunterricht und Junger Gemeinde ist nachzugehen; Erfahrungen sind regelmäßig auszutauschen und im GKR zu berichten.


Zu Senioren und Ehrenamt


Die Arbeit mit und für Senioren wird von der Gemeinde als Schwerpunktaufgabe erkannt und unterstützt durch:

  • unmittelbare personelle Absicherung
  • angebotsorientierte Mobilität (insbesondere organisierter Kleinbus- bzw. Fahrdienst)
  • Weiterentwicklung des Besuchsdienstes (einschl. zentraler Formen der Begegnung)
  • konzeptionelle zukunftsorientierte Klärung :

            der Inhalte und neuen Akzente gemeindlicher Seniorenarbeit,
            der künftig notwendigen personellen und materiellen Voraussetzungen,                          
            der Verknüpfungsmöglichkeiten mit ehrenamtlicher Arbeit (einschl. Senioren helfen Senioren),
            der Entwicklung zu selbsttragenden Aktivitäten und Projekten (ohne Hauptamtliche);

Die Begleitung ehrenamtlicher Tätigkeiten ist Bestandteil der Gemeindearbeit und soll erfolgen durch:

  • kontinuierliche Betreuung im jeweiligen Tätigkeitsfeld (ggf. in einer beheimatenden Gruppe; Fortbildungsangebote u.a.m.)
  • Dank und Ehrung (z.B. Tag des Ehrenamtes)
  • Befähigung zum seelsorgerlichen und missionarischen Gespräch
  • Herausstellung der Anreize für freiwillige Arbeit (Engagement bringt Gewinn für Engagierte)


Zu Ökumene und Öffentlichkeitsarbeit

Die ökumenische Zusammenarbeit ist zu pflegen bzw. weiter zu entwickeln durch:

  • Mitarbeit im Ökumenischen Rat Frankfurt (Oder) sowie im Ökumenischen Pfarrkonvent,
  • Unterstützung und Ausbau der ökumenischen Arbeitsfelder wie Ök. Kantorei, Ök. Bibelwoche, Ök. Gottesdienste/Veranstaltungen, Ök. Europazentrum sowie Krankenhausseelsorge u.soziale Anliegen,
  • Bildung einer missionarischen Arbeitsgruppe

In der ök. Zusammenarbeit will die Gemeinde sowohl das evangelische Profil schärfen und einbringen als auch das Gemeinsame suchen und ausweiten. 

Die Öffentlichkeitsarbeit hat für die Gemeinde sehr hohen Stellenwert. Dafür sollen:

  • in der Gemeinde ein Öffentlichkeitsbeauftragter tätig werden (evtl. mit Arbeitsgruppe),
  • die Präsenz der PfarrerInnen in den lokalen Medien auf dem vorhandenen hohen Niveau erhalten bleiben,
  • die erfolgreiche Praxis der „Offenen Kirche“ weiter ausgebaut werden,
  • die missionarisch und verbindend  wirkende Kirchenmusik gefördert werden,
  • öffentliche Informationsmöglichkeiten  wie Schaukästen, Image- und Tourismusprospekte u.ä. zur Vermittlung christlicher Inhalte und gemeindlicher/ökumenischer Angebote genutzt werden;

Die terminliche Koordination bei Veranstaltungen mit der Stadt ist stärker voranzutreiben.


Zu Strukturen und Gebäude

Die Gemeindeleitung klärt die erforderliche zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Arbeitsstrukturen der Gemeinde (soweit möglich auch im regionalen Kontext) hinsichtlich:

  • der Anpassung, Profilierung und Bündelung von Aufgaben (Schwerpunkte und Prioritäten, Arbeitsteilung, Koordinierung) 
  • der organisatorischen Strukturen (einschl. der stadträumlichen Abgrenzungen unter Berücksichtigung der Stadtentwicklung und des Stadtumbauprozesses)
  • der Schlussfolgerungen für den künftigen Bedarf und die Bauentwicklung gemeindlicher Gebäude (auf Grundlage systematischer Gebäudeanalyse und –planung);

Die Gemeinde nimmt die Kirchengebäude noch stärker als Missionsorte („steingewordenes Evangelium“) in Anspruch durch:

  • eine öffentlichkeitszugewandte Nutzung der St. Marienkirche,
  • die Ausschöpfung der Zugänglichkeit unserer Kirchen sowie Vermittlung ihrer Schätze christlicher Kunst,
  • ein Konzept für die kirchenraumpädagogische Arbeit;


Zu aktuellen Herausforderungen

Die Arbeitslosigkeit  wird von der Gemeinde als aktuelle Herausforderung der Zeit begriffen. Die Gemeinde reagiert darauf:

  • mit einem eigenen Konzept,
  • personeller wie auch materieller Unterstützung (Raumangebot u.ä.)

Nach sinnvollen Formen der Begleitung von Arbeitslosen wird gemeinsam gesucht. Die Arbeit mit Arbeitslosen ist Bestandteil des Gemeindelebens und wird gefördert.

Die Finanzlage unserer Kirche zwingt uns zum Handeln. Wir haben daher:

  • bei allen relevanten Entscheidungen und Planungen die finanzielle Situation der Landeskirche, des Kirchenkreises und der Kirchengemeinde zu berücksichtigen,
  • uns anhand der „Leitlinien für den weiteren Gemeindeaufbau“ auf Schwerpunkte zu konzentrieren, ggf. dabei aktuell Prioritäten zu setzen und auf dieser Grundlage
  • vorausschauend den jährlichen Haushaltsplan aktiv zu gestalten.
Predigtreihe zum Abendmahl

Seit der Gründung der ersten Gemeinden feiern Christen miteinander das Abendmahl. Was bedeutet das Abendmahl für uns heute? Welche theologischen Antworten finden sich in der Bibel. Warum hat das Abendmahl von seiner magischen Anziehungskraft bis heute nichts verloren? Pfarrer Guido Kohlenberg gab in einer Predigtreihe, gehalten zwischen Juli und Oktober 2011 in der St.-Georg-Kirche in Frankfurt (Oder), wichtige Impulse. Für alle, die darüber nachdenken möchten oder ins Gespräch kommen wollen seien diese hier an dieser Stelle noch einmal veröffentlicht.


24.07. 2011 Abendmahlsreihe, Teil 1 Feier der Erinnerung

31.07.2011 Abendmahlsreihe, Teil 2 Mahl und Fest der göttlichen Gegenwart

07.08.2011 Abendmahlsreihe, Teil 3 Fest der Hoffnung

11.09.2011 Abendmahlsreihe, Teil 4 Fest der Vergebung

16.10.2011 Abendmahlsreihe, Teil 5 Fest der Gemeinschaft

 

A. S.