Die Kirchen unserer Kirchengemeinde
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Für den Gemeindebezirk Lebus ist Pfarrerin Katharina Falkenhagen zuständig.
Die Kirche in Lebus
Im Mittelalter war Lebus ein Bischofssitz mit einer Domkirche auf dem Schlossberg.
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Die Kirche in Lebus

Im Mittelalter war Lebus ein Bischofssitz mit einer Domkirche auf dem Schlossberg. Als 1385 nach Kriegswirren und Zerstörung der Bischofsitz nach Fürstenwalde verlegt wurde verlor Lebus an Bedeutung. Mit der Einführung der Reformation 1555 im Land Brandenburg endetet die Geschichte des Bistums Lebus.

Die Evangelische Stadtkirche Sankt Marien wurde 1806 im klassizistischen Stil als Ersatz für den abgebrannten mittelalterlichen Vorgängerbau errichtet. 1810 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Im Jahr 1904 wurde die Kirchturmspitze restauriert. Bereits 1926 wurde eine neue Orgel aufgestellt, da die Alte sehr stark reparaturanfällig war. Die Orgel mit ihren 27 Registern, 1642 Pfeifen, Jalousien- und Rollschweller, zwei freien Kombinationen und einer automatischen Pedalumschaltung, war das 144. Werk der Firma Heinze, Sorau. 1927 wurde die erste Kirchenheizung eingebaut und 1929 konnte die Kirche erstmals mit elektrischem Licht beleuchtet werden.
 
 
Die am Ende des Zweiten Weltkrieges stark zerstörte Kirche wurde nach 1945 verkleinert wiederaufgebaut. Am 19. Mai 1955 konnte die „Notkirche“ eingeweiht werden. Dabei wurde das Querschiff, sowie der Chorraum mit Sakristei als Ruine erhalten und der Turm mit dem angrenzenden Längsschiff als Notkirche aufgebaut. Im Frühjahr 1958 verkaufte die St. Mariengemeinde in Frankfurt (Oder) ihre Orgel an unsere Kirchengemeinde. Diese Orgel ist besteht aus einem Manual und Pedal; ein pneumatisches Instrument aus dem Jahre 1924, erbaut als das Opus 1279 von der Firma Sauer in Frankfurt (Oder). 1965 wurde eine Generalreparatur des Kirchturms vorgenommen.
 
1996 wurde ein Konzept zur Nutzung des Chorraumes und der Sicherung der Ruinen angeregt und umgesetzt. Ab Ende 1998 konnte mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden. Im Jahr 2004 wurde dann der neue Gemeinderaum mit dem Umgang im jetzigen Innenhof eingeweiht.